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Pure Tea Bio Yellow Dragon First Grade Dongzhai loser Tee

Artikelnummer: 160365
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Beschreibung

Dieser besondere Tee ist eine Rarität von der Plantage Dongzhai. Es handelt sich dabei um einen seltenen gelben Tee von erlesener Spitzenqualität. Seinen Namen verdankt der gelbe Tee der charakteristischen gold-gelben Einfärbung der Blätter nach der Verarbeitung sowie seinem intensiv honiggelben Aufguss.

Der vollmundige Geschmack des Yellow Dragon Dongzhai ist ein perfekte Kombination aus den schokoladigen, leicht blumigen Noten eines weißen Tees und der sanften, brotigen Note eines Oolongs verbunden mit der feinen, intensiven Note eines schwarzen Yunnan-Tees. Die Tasse ist leuchtend honiggelb und blumig duftend.

Die Verarbeitung, das Geheimnis

Das eigentliche Geheimnis eines gelben Tees liegt jedoch in seiner Verarbeitung, um die seit jeher ein großes Geheimnis gemacht wird.
Produziert wird dieser Tee im Süden Yunnans auf der Plantage Dongzhai. Zunächst werden zur seiner Herstellung, ähnlich wie bei einem schwarzen Tee, die von Hand gepflückten Teeblätter ausgelegt und für ca. zehn bis zwölf Stunden gewelkt. Verwendet werden für den gelben Tee ausschließlich die Teeblätter der Hybridpflanze Nr. 10, die sich durch besonders saftige, dickfleischige Blätter auszeichnet, wodurch der Geschmack des Tees intensiver wird, jedoch die Leichtigkeit eines weißen Tees behält. Nach dem Welken haben die Blätter noch eine Restfeuchtigkeit von ca. 70%, sodass das Blatt sehr weich ist, um beim anschließendem Rollen nicht zu brechen. Nach dem Welken kommen die Teeblätter dann in die Rollmaschine. Mit sanft zunehmendem Druck werden hier die Zellwände der Blätter aufgebrochen, damit der Zellsaft austritt. Nach ca. 15 – 20 Minuten wird dieser Vorgang beendet und die Blätter fermentieren jetzt für ein bis zwei Stunden, um auf einen Fermentationsgrad von ca. 10 – 15% zu kommen.

Dann werden die Blätter auf einem Rüttelsieb ausgebreitet. Hier werden sie aufgelockert und bekommen ihre charakteristische Nadelform. Anschließend erfolgt das Trocknen: dazu kommen die Teeblätter in einem Etagentrockner. Bei einem Etagentrockner werden die Blätter auf die oberste Klappe gelegt und dann stufenweise nach unten transportiert, indem sich die Klappen öffnen und die Blätter eine Etage tiefer fallen. Bis die Blätter einmal alle Etagen durchlaufen haben, dauert es im ersten Trocknungsprozess etwa 30 Minuten, wobei die Ofeninnentemperatur ungefähr 120 °C beträgt. Dann erfolgt eine zweite Trocknung, die zwar nun ca. eine Stunde dauert, aber nur noch bei einer Temperatur von 90 °C durchgeführt wird. Zwischen den Durchgängen werden die Teeblätter sorgsam zum Abkühlen ausgebreitet. Nach Beendigung der Trocknungsphasen haben die fertigen Teeblätter nun ihre charakteristische gold-gelbe Färbung angenommen.

Aus kontrolliert biologischem Anbau.
DE-ÖKO-009-Kontrollstelle

Technische Daten

Der Dongzhai Teegarten liegt in der chinesischen Provinz Yunnan, in der Nähe der Stadt Pu Erh City, in den Wuliang Bergen, auf einer durchschnittlichen Höhe von etwa 1500 Metern. Vor einigen Jahren war dort wo heute Tee wächst noch Wald. Nachdem der Wald gerodet war, hat der Besitzer vor wenigen Jahren begonnen, Tee zu pflanzen und den Garten ökologisch und mit sozialer Verantwortung zu bewirtschaften. Das erforderte hohe Investitionen und erst jetzt kann nach der ersten Wachstumsphase etwas Tee geerntet werden. Die Teebüsche sind erst wenige Jahre alt und bringen noch keinen vollen Ertrag.Da es sich um eine ursprüngliche Waldgegend handelt, gab es auch keine Teebauern. Das Garden-Management hat dann für China und weltweit das außergewöhnliche Projekt entwickelt, trotz großer Landflucht junge Paare mit Kindern dort anzusiedeln. Da junge Chinesen nicht mehr auf dem Land arbeiten und leben wollen, mussten Anreize geschaffen werdenn. Das Garden-Management hat Häuser gebaut in denen die Familien leben und hat die Familien ausgebildet. Jede Familie erhält exklusiv eine Teefläche, welche sie betreut. Jeder Arbeitsschritt, wie z.B. Unkraut jäten, Kompost ausbringen oder Schädlinge sammeln wird einzeln vom Garden-Management bezahlt. Die Bezahlung ist mehr als überdurchschnittlich und dem modernen China angepasst.Die Bauern pflücken zudem nach bestimmten Vorgaben des Garden-Managements auch den Tee (z.B. nur die Knospe, eine Knospe und das jüngste Blatt, die Knospe und 2 junge Blätter oder das jüngste Blatt ohne Knospe usw.). Für das Pflücken der Knospe oder nur des jüngsten Blattes, erhalten die Bauern eine bessere Bezahlung, als für das Pflücken einer Knospe und den zwei jüngsten Blättern. Im Anschluss an das Pflücken verarbeiten diese Bauern auch den Tee in der vom Garden-Management zur Verfügung gestellten Teefabrik. Die Bauern machen also alles selbst, von der Umsetzung des ökologischen Anbauprozesses bis hin zur Verpackung des fertigen Tees. So produzieren sie ihren eigenen Tee, während das Farmmanagement Knowhow, Material, Räume und Anforderungen stellt. Derzeit wird dort nur auf Auftrag produziert.Um einen solchen nachhaltigen Teegarten wirtschaftlich zu gestalten, kann nur hochwertiger Tee hergestellt werden, welcher hohe Preise erzielen kann. Deshalb wird ausschließlich handgepflückter und überwiegend handverarbeiteter Tee hergestellt, der im chinesischen Markt etwa das Zehnfache des Preises als im Export erzielt. Lediglich die Mengen, die im chinesischen Markt nicht abgesetzt werden können, werden exportiert. Dieser Teegarten ist in allen Belangen hervorragend und einzigartig. Man kann das ökosoziale Herzblut des Gründers und Besitzers in allen Bereichen dieses Tee Gartens fühlen.