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Espresso Äthiopien (Spitzenespresso) 100 % Arabica

Artikelnummer: 140852
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Verfügbarkeit: auf Lager
ab 6,50 
ab 2,60 / 100g
ab 0,19  / Tasse
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Eignung:
Stärke:
medium
Herkunft:
Mischung
Nuancen:
Gewürze, Jasmin, Bergamotte, Zitrus, Orange, Blumen, Kakao
Würzig
Fruchtig
Beschreibung

Unser Goldmedaillen-Gewinner im Verkostungswettbewerb der Deutschen Röstergilde e.V. 2014! (Kategorie: Espresso)

Eine Espressomischung, die den Anspruch Äthiopiens als bestes Kaffeeanbauland verteidigt. Als wir diese Mischung kreierten, hatten wir das Ziel von eingefahrenen Wegen abzuweichen und etwas Neues zu versuchen. Generell galt bei uns bisher, dass man einem Espresso Canephora beimischt, um die Cremabildung zu optimieren. Dieses Mal haben wir gezielt darauf verzichtet und das aus folgendem Grund: wir sind der Meinung, dass dieser „Robusta“ Anteil die filigranen, floralen Nuancen nicht richtig in den Vordergrund treten lässt. Und somit kann dieser Kaffee nicht sein volles Potenzial entfalten.

Bei diesem Blend haben wir unser Röstprofil so angepasst das alle, eingesetzen äthiopischen Einzelsorten Ihre Charakteristik voll entfalten. Ein großartiges Zusammenspiel aus blumigen Nuancen wie Jasmin fruchtigen Nuancen von Limette und Zitronengras und Schokolade. Eine Espressomischung die man probiert haben muss. Nicht nur etwas für Kaffee Experten sondern auch für alle die einmal einen besonderen Blend in der Tasse haben möchten. Genau wegen solchen Espressi / Kaffees empfehlen wir den Gang zum kleinen Spezialitätenröster!

Direkt Import (Direct Trade):

Das Besondere an dieser meisterhaften Mischung ist zudem, dass Sie ausschließlich aus direkt gehandelten Kaffees besteht. Wir arbeiten auf direktem Weg mit den Farmern im Ursprungsland zusammen (hier Äthiopien) und handeln Kaffees die qualitativ herausragend sind und unseren ethischen Ansprüchen gerecht werden.

Außerdem haben wir die Möglichkeit über unsere Partner vor Ort an exakte Informationen zu den Rohkaffees zu kommen. Das hat neben der Qualitätssicherung noch einen weiteren Vorteil – eine genaue Anpassung des Röstprofils an jede einzelne Sorte, an jede einzelne Varietät. Eine Optimierung um unseren Kunden Kaffeegenuss auf höchstem Niveau zu bieten.

Details zum Kaffeeanbau in Äthiopien:

Afrika liefert etwa ein Sechstel des Kaffeevolumens weltweit. Während die ostafrikanischen Produzenten Arabicas anbauen, überwiegen in den weitläufigen Plantagen Westafrikas Robustas. In den Ländern der geographischen Mitte Afrikas gedeihen beide Sorten. In arabischen Länderen spielt Kaffeeanbau keine wirtschaftliche Rolle.

Äthiopien ist mit einer Produktion von 270.000 Tonnen Rohkaffee im Jahr 2010 Afrikas größter Exporteur von Arabica-Kaffee. Kleine private Kaffeeplantagen produzieren etwa 90% des Kaffees, während die großen staatseigenen Plantagen den Rest beisteuern. Die gesamte Fläche des Kaffeeanbaus ist schwer zu bestimmen, weil die Parzellen zersplittert und mit anderen Kulturen durchsetzt sind. Es wird geschätzt, dass Äthiopien über 320.000 Hektar Kaffeebäume hat. Die jährliche Produktion reicht von 200.000 bis 300.000 Tonnen, je nach Wetter und Preisen. Über 35% der gesamten Produktion wird lokal konsumiert. Die äthiopische Regierung engagiert sich für die Förderung privater Investitionen in der Kaffee-Industrie und erhofft sich dadurch eine Expansion der Plantagen und eine verbesserte Qualität und Produktivität.

Alle exportierten Kaffees, gewaschen oder an der Sonne getrocknet, werden entweder nach Addis Abeba oder nach Dire Dawa zur Versteigerung an die Exportunternehmen. Dire Dawa dient als Auktions-und Export-Zentrum für die an der Sonne getrocknete Harar-Sorte der Region. Zwanzig Schüsseln mit mehreren Kilogramm Kaffee pro Sorte werden ausgestellt und mit Informationen über Herkunft (vor allem, ob Flachland oder Hochland) versehen. Die Versteigerung wird dabei von der Regierung Äthiopiens durchgeführt.

Äthiopien ist die Urheimat des Rohkaffees. Seine Kaffees sind von einer einzigartigen Vielfalt und Unverwechselbarkeit. Die wichtigsten Klassifizierungen sind: Gimbi, Harrar, Limu, Yirgacheffe und Sidamo. Wie in Afrika üblich, werden die Rohkaffeebohnen sowohl trocken (Osten) als auch nass (Westen) aufbereitet. Die Rohkaffeebohnen sind meist klein bis mittelgroß, tiefgrün-bläulich bis grüngelblich gefärbt und haben eine raue Oberfläche. In der Region Harrar werden die Kaffeekirschen zum Trocknen in die Sonne gelegt; gelegentlich bleiben sie sogar am Strauch bzw. Baum, bis sie von der Sonne verdorrt sind. Das Ergebnis ist ein Erlebnis in der Tasse: mittelkfäftiger Körper, fruchtige, vielschichtige Süße, mit einer unglaublichen Aromen Vielfalt. Ungewaschener Rohkaffee aus den Regionen Gimbi und Sidamo sind etwas leichter und rauer im Geschmack.

Der Yirgacheffe gehört für uns zu den Königen der Kaffeewelt: leichter bis mittelschwerer Körper, überbordende florale Aromen mit Zitrus-Anteilen, bei gut ausbalancierter Säure. Gewaschene Rohkaffees der Klassifizierung Limu, Sidamo oder Jimma sind ähnlich, aber nicht ganz so fein wie der Yirgacheffe.

Zusammenhang zwischen dem Charakter der Sorte und der Bezeichnung

Die äthiopischen Kaffees werden nach folgenden Charakteren eingeteilt:

· Sidamo = süss, floral
· Yirgacheffe = blumig, zitrus, würzig
· Limu = weinig
· Lekempti = fruchtig
· Harrar = beerig

Eine Sonderstellung nimmt der Jimma (Jima, Djimmah) ein, der sich besonders auf Grund seiner Varietätenvielfalt nicht eindeutig charakterisieren lässt. Jeder für die Auktion bzw. Für den Export bestimmte Kaffee wird vom staatlichen Verkostungszentrum im Rahmen der Qualitätskontrollen seiner Charaktere (z.B. Sidamo = süss; Yirga Cheffe = blumig, würzig) zugewiesen. Diese Einteilung wird unabhängig von der Herkunft des Kaffees getroffen. Entscheidend für die Bezeichnung eines Kaffees ist also nicht das Anbaugebiet, sondern der Charakter des Kaffees!!!

Die verwaltungspolitischen Grenzen sind also nicht identisch mit den Grenzen der Kaffee-Charaktere! So wird z.B. der Kaffee aus Wanago, einem Distrikt der Gedeo-Zone, in der der berühmte Yirgacheffe (benannt nach dem Distrikt Yirgacheffe) produziert wird, auf Grund seines je nach Lage unterschiedlichen Charakters entweder dem Yirgacheffe oder dem Sidamo (benannt nach der ehemaligen Provinz Sidamo) zugeordnet.

Klassifizierung der Sorten

Die Top-Qualitäten des Rohkaffees werden für gewaschene Sorten als Grade 1 (0-3 Defekte) und Grade 2 (4-12 Defekte) oder Grade 3 angegeben. Die besten sonnengetrocknete Sorten des Ostens erhalten Grade 4 und 5. Es wird gemunkelt, dass die Sorten manchmal willkürlich tiefer eingestuft werden, um die Verzollungskosten tiefer zu halten.

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Herkunft
Hersteller:
Herkunftsland: Mischung
Lage:
Geo-Koordinaten:
Link Googlemaps:
Höhe:
Kaffeefarmer:
Pflanze:
Verarbeitung:
Erntezeit:
LMIV
Nährwertangaben: Röstkaffee ist nicht kennzeichnungspflichtig (EU-VO 1169/2011 Anhang V)
Allergene: Keine Allergene vorhanden (EU-VO 1169/2011 Anhang II)
Gentechnik: nicht vorhanden
Ochratoxin A: < 5 μg/kg (EG-VO 1881/2006 - Anhang - Abschnitt 2.2.4.
Stickstoff: nicht vorhanden
Sensible Verbraucher: Kinder und schwangere Frauen.
Frisch geröstet
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