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Wir freuen uns sehr Ihnen unsere 2 neuen Kaffeesorten vorstellen zu können,  der Vilcabamba Loja aus Ecuador und der Indonesien Ketiara Gayo Mandheling.

 

 

 

Ecuador Vilcabamba ,,Loja"

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Der Ecuador Vilcabamba Kaffee zeichnet sich durch ein außergewöhnlich weiches Aroma und einen sehr feinen mild-fruchtigen Geschmack aus. Die geschmacklichen Nuancen sind lang anhaltend und klingen langsam aus. Der Körper dieses besonderen Kaffees lässt sich als komplex beschreiben, Säure ist vorhanden, aber nicht zu dominant mit Nuancen von Kakao, herber Schokolade und fruchtiger Aprikose.

Vilcabamba – Das Tal der Hundertjährigen –

Vilcabamba, das Tal der Hundertjährigen, in der Provinz Loja im Süden Ecuadors beherbergt hervorragenden Arabica Hochland Kaffee, der nirgendwo sonst auf der Welt so gedeiht wie im „Heiligen Tal“. Hier leben die ältesten und vitalsten Menschen der Welt im Einklang mit der Natur. Ist es das ganzjährig milde Klima mit Temperaturen zwischen 18 und 28 °C,  die negativ geladenen Ionen, oder doch vielleicht der Vilcabamba Kaffee? Ein idyllisches Dorf im Hochtal auf 1.500 Meter Höhe.

Der Vilcabamba Kaffee ist eine Familienangelegenheit und jede Kaffeekirsche wird einzeln in Handarbeit gepflückt. Die Ernte der roten, reifen Kaffeekirschen in diesem einzigartigen Dorf ist limitiert und sehr gefragt. Gemäß dem Lebensstil der Einwohner von Vilcabamba ist auch ihr Kaffee ein rein naturbelassenes Bio Produkt.
Nach der Ernte werden die Kaffeekirschen dieses Hochlandkaffees in den beiden umliegenden Bergflüssen Vilcabamba und Chamba gewaschen und anschließend getrocknet, bevor sie sorgfältig von Hand verlesen werden.

 

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Anbau und Ernte des Vilcabamba Kaffee – Familiensache und Handarbeit

 

 

Indonesien Ketiara Gayo Mandheling

Bereits im frühen 19. Jahrhundert wurden in Aceh, der nördlichsten Provinz der Insel
Sumatra, Kaffeebäume von den Hollländern angesiedelt. In einer Steillage auf 1.200 bis 1.600 Metern wachsen hier in vulkanischen Böden einige der weltweit hochwertigsten Arabica
Kaffees. Dieser Spitzenkaffee aus den Gayo Highlands zeichnet sich durch seinen vollen und kräftigen Körper aus, eine ausgewogene Balance und wenig Säure. Ein erdiger, harmonischer Kaffee mit feinen Nuancen von Schokolade, Kräutern und süßem Tabak.

Kleinbauern aus der Region pflanzen diesen Kaffee als Mitglieder der Ketiara Genossenschaft in der Nähe ihrer Häuser an.

Viele der indonesischen Inseln wurden von Vulkanen gebildet. Noch heute profitieren die Böden von der vulkanischen Asche und den hervorragenden Voraussetzungen zum Anbau hochwertiger Kaffees. So ist es kein Wunder, dass einige der besten Kaffees der Welt auf den Inseln des Malaiisch Archipel von Indonesien: Sumatra, Sulawesi und Java wachsen.

Etwa 15 Prozent aller in Indonesien angebauten Kaffees sind Arabica Kaffees. Sumatra ist die zweitgrößte Insel der Republik Indonesien. Sumatra Mandheling Kaffee wächst auf den hohen vulkanischen Böden des Mount Leuser,  in der Nähe des  Hafens von Padang, in der Batak Region von West-Zentral Sumatra. „Mandailing“ bezeichnet ursprünglich eine ethnische Gruppe in Indonesien, nicht eine Region, so wie Batak.

Die Kaffeebäume stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert und wurden von den Holländern auf die Insel gebracht. Die Intention war, die weltweite Führerschaft in Sachen Kaffee der Varietät Arabica zu erlangen.  Innerhalb weniger Jahre dominierte Kaffee aus Indonesien den Markt.  Aber zum Ende des 19ten Jahrhunderts wurden durch den Kaffeerost fast alle Plantagen zerstört. Man begann relativ schnell die Plantagen zu rekultivieren und war auch bis zum Ende des Weltkriegs damit wieder erfolgreich. Jedoch wurden zum Ende des Kriegs alle Plantagen wieder verwüstet.

 

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Aufbereitung:  Giling Basah

Giling Basah ist eine spezielle Art der Kaffeeverarbeitung, die ein unverwechselbares Geschmacksprofil erzeugt, welches dem Kaffee aus Sumatra zu Eigen ist.

Der Begriff „Giling basah“ kommt aus der indonesischen Bahasa-Sprache, und bedeutet übersetzt „Nassmahlen“ oder „Nassschälen“.  Diese Aufbereitung ist weitestgehend für den Tassencharakter der Sumatra-Kaffees verantwortlich. Die Art der Aufbereitung  wurde in Indonesien entwickelt, und obwohl sie am häufigsten mit Sumatra in Verbindung gebracht wird, kommt sie auch auf den Inseln außerhalb Indonesiens in unterschiedlicher Häufigkeit vor. „Giling basah“ ist eine Variation des Schälens  oder des Entfernen der papierartigen Pergamentschicht unter der Frucht, die die grüne Bohne im Inneren schützt, das Pergamino.

In der Regel wird bei der Kaffeeverarbeitung der Kaffee im Pergament getrocknet, bis die grüne Bohne einen stabilen Feuchtigkeitsgehalt von 10-12% erreicht hat, wodurch sie ziemlich trocken und schimmelresistent wird. Kaffee wird normalerweise 30 bis 90 Tage auf diese Weise gelagert, und die papierartige Pergamentschicht wird unmittelbar vor dem Export entfernt. In Sumatra und anderen Teilen Indonesiens hingegen ist es üblich die Pergamentschicht viel früher zu entfernen. Oft schon nach 2-3 Tagen der Trocknung, wenn der Feuchtigkeitsgehalt noch 25-35% beträgt und die Bohnen mit Wasser aufgequollen sind.

Der Grund für diese in Indonesien entwickelte Methode ist im Wesentlichen das feuchte Klima, in dem diese Kaffees wachsen: nass, feucht und nahe am Äquator. Während es in Zentralamerika 5-10 Tage dauern kann den Kaffee zu trocknen, dauert es 3 – 4 Wochen, bis der Kaffee in Sumatra trocken ist. Irgendwann im vergangenen Jahrhundert erkannte jemand, dass die Kaffees schneller abtrocknen würden, wenn das Pergament früher entfernt würde. Je schneller der Kaffee getrocknet wird, desto schneller kann er verkauft werden. Je schneller es verkauft wird, desto früher können die Mühlen und Landwirte bezahlt werden. So ging dies dies in gängige Praxis über.

Letztendlich ist Giling Basah eine praktische wirtschaftliche  Entscheidung der Mühle, die zu einem Geschmacksprofil führt, das wir heute in Sumatra-Kaffees normal finden: ein akzentuiertes, volles Mundgefühl, oft mit holzigen, Kräuter-, erdigen und würzigen Aromen. In der herkömmlichen Aufbereitung washed oder fully washed, natural oder pulped natural, schmecken die Kaffees völlig anders.

Warum diese Aromen auftreten, ist nicht ganz klar, aber wir können die Ursache erraten. Ohne die Schutzschicht des Pergaments sind die grünen Bohnen direkt der Umgebung ausgesetzt und können durch Pilze, Hefen und Bakterien in der Umgebung beeinträchtigt werden. Wenn sie direkt der Sonne ausgesetzt werden, verdunstet die freie Feuchtigkeit schnell, was zu einer uneinheitlichen Trocknung und einem fleckigen Aussehen der Bohne führt (was zu uneinheitlichen Röstgraden innerhalb der Bohne führen kann). Übermäßige Hitze durch den Trocknungsprozess kann auch dazu führen, dass der Kaffee schnell altert, was zu erdigen Holzaromen führt, die wir oft in Sumatra-Kaffees schmecken

Eine weitere Besonderheit bei diesem Kaffee ist das er als Klasse 1 Doppel-Nahm (DP) Oder Triple-Nahm (TP) bezeichnet wird. Dies ist die Angabe wie oft der Kaffee per Hand nach Fehlern sortiert wurde.